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Schneeberg und Ochsenkopf Die beiden höchsten Berge Frankens
Bad Berneck liegt am westlichen Rand des Fichtelgebirges, dessen höchste Gipfel nicht weit entfernt sind. Sie sind von zahlreichen Aussichtspunkten und Wanderwegen sichtbar. Die insgesamt zwölf Berggipfel des Fichtelgebirges kann man bei gutem Wetter vom Zwölfgipfelblick in Röslau (Landkreis Wunsiedel) sehen: Großer Kornberg, Epprechtstein, Großer Waldstein, Rudolfstein, Schneeberg, Nußhardt, Seehügel, Platte, Hohe Matze, Große Kösseine, Großer Haberstein und Burgstein, Ochsenkopf. Ebenso bieten die Schüssel auf dem Waldstein, die Waldenfelswarte am Kornberg, die Große Kösseine sowie die Gipfel von Ochsenkopf und Schneeberg einen fantastischen Blick. Unweit von Bad Berneck sei auch der vordere Goldberg bei Goldkronach empfohlen.
„Hoch“ (Haag) 12 Schneeberg & Ochsenkopf
Als Folge des Kalten Krieges konnte das Backöfele nicht betreten werden, da es sich innerhalb des militärischen Sperrgebietes auf dem Schneeberg befand: Aufklärungskräfte der USA ab 1951 erste Antennen und Gebäude, um die Aktivitäten des Warschauer Paktes zu überwachen. Erst 1961 nutzte auch die Luftwaffe (der spätere Fernmeldesektor E) den Schneeberg für gleiche Zwecke. Die Amerikaner verließen den „Mount Schneeberg“ am 30. April 1992. 1963 wurde zusätzlich von der Bundeswehr ein markanter Fernmeldeturm erbaut, um „Aufklärungsdienste“ im Kalten Krieg zu leisten, weshalb der Schneeberg bis 1996 militärisches Sperrgebiet war. Heute wird der Turm von einem Mobilfunkbetreiber genutzt. Seit August 1996 ist das Backöfele wieder zugänglich und liegt als Wanderziel am Höhenweg. Auch für’s Schlittenfahren nach einer nicht allzu schweren Wanderung wird der Schneeberg gerne genutzt.
Ochsenkopf - 1024 m ü. NN Neben dem Schneeberg besitzt auch der Ochsenkopf mit 1024m ü.NN der zweithöchste Berg Frankens einen markanten Turm auf dem Gipfel, einen 177m hohen Sendeturm des Bayerischen Rundfunks.
Schneeberg - 1051 m ü. NN Der höchste Berg des Fichtelgebirges und zugleich der höchste Berg in Franken ist mit 1051 m ü.NN der Schneeberg. Wegen seiner guten Fernsicht war der Schneeberg schon immer eine wichtige Beobachtungsstation zu strategischen Zwecken.
Zusatzinformation Im Winter bieten die Hänge des Ochsenkopfes mit zwei Kabinen-Seilbahnen, die auch einen barrierefreien Zugang zum Gipfel ermöglichen, sowie mehreren Anfänger-Skiliften gute Wintersport-bedingungen. Rings um den Ochsenkopf findet man Langlauf-Loipen von hoher Qualität durch tollste Natur sowie viele weitere Skilifte, Rodelbahnen, Skispringanlagen, Weg für Schneeschuhtouren und Winter-wanderungen, u.v.m.  Auch ohne Schnee ist das Fichtelgebirge herrlich: Sommersportarten, wie Mountainbiking, Radfahren, Kletterparks und natürlich viele wunderbare Wanderwege – die schon Generationen von Besuchern zu jeder Saison genießen – gibt es rund um den Ochsenkopf zu entdecken, beispielsweise auf dem ‚Quellenweg‘ zur Weissmainquelle. Diese Quelle wurde 1717 vom Markgraf Friedrich von Bayreuth gefasst und mit dem Zollernwappen geschmückt. Der Weiße Main fließt in westlicher Richtung. Er vereinigt sich bei Kulmbach mit dem Roten Main und fließt dann als Main bis Mainz zum Rhein. Weiterführende Verweise: •	Wintersport im Fichtelgebirge •	Aktiv im Sommer im Fichtelgebirge •	Berge im Fichtelgebirge •	Tourenportal des Fichtelgebirgsvereins
Alter Radarturm & Backöfele am Schneeberg - Bild: Ralf Wittmann 360°-Rundumblick vom Backöfele am Schneeberg - Bild: Florian Fraaß
Das Backöfele (1053 m ü.NN) ist ein ehemaliger Wartturm auf dem Schneeberg. Es wurde als Teil eines spätmittelalterlichen Verteidigungssystems im Markgraftum Brandenburg- Kulmbach errichtet. Markgraf Friedrich erließ 1498 eine Wartordnung, um sein Markgraftum Kulmbach zu schützen. Das ausgefeilte Beobachtungs- und Signalisierungssystem mit Wachposten in allen Teilen des Fürstentums diente der Vorwarnung bei Angriffen, sowohl bei Fehden als auch in Kriegszeiten. Das Backöfele war Teil dieses Systems. Vor 1498 war bereits ein hölzerner Turm vorhanden, der durch einen steinernen Rundturm ersetzt und mit zwei Wächtern bestückt wurde. Die Bezeichnung Backöfele soll im Dreißigjährigen Krieg aufgekommen sein, als in die Berge geflüchtete Bewohner der Gegend dort Brot gebacken haben sollen. Erst 1713 ist überliefert, dass der Turm verfallen ist. Johann Theodor Benjamin Helfrecht berichtet 1799 von Fundamentresten und herumliegenden Steinen. Die Steine des Turms dienten offenbar zur Errichtung einer Schutzhütte des Deutsch-Österreichischen Alpenvereins in unmittelbarer Nähe. Die Schutzhütte wurde schnell baufällig und 1904 an der Nordseite des Gipfels durch einen größeren Bau ersetzt. Der Turm wurde Ende des 19. Jahrhunderts vom Alpenverein als hölzerne Aussichtsplattform wiederhergestellt und bis Mitte des 20. Jahrhunderts vom nachfolgenden Fichtelgebirgsverein unterhalten. 1938 wurde von der Luftwaffe ein geheimer Holzturm erbaut, welcher vier Jahre später nieder brannte.
Schneeberggipfel - Bild: Ralf Wittmann Schneebergblick vom Nusshardt - Bild: Florian Fraaß
Auf den Blockhalden des Fichtelgebirges kommen bis zu 40 unterschiedliche Flechtenarten vor. Manche Arten sind noch Relikte aus der Eiszeit – und äußerst selten zu finden.
Seinen Namen verdankt der Ochsenkopf einem in Fels gemeißelten Stierkopf im Gipfelbereich. Am 1. Juli 1785 besuchte Goethe den Ochsenkopf, weshalb bis heute dort der Goethefels daran erinnert. Unweit davon entfernt befindet sich die Gipfel-Gastronomie, im 1923 vom Fichtelgebirgsverein eingeweihten Asenturm.
Ochsenkopfgipfel mit Sendemast - Bild: Florian Fraaß Süd-Skipiste & Warmensteinach - Bild: Ralf Wittmann Ochsenkopfwahrzeichen - Bild: Florian Fraaß Nord-Skipiste & Bischofsgrün - Bild: Ralf Wittmann Ochsenkopf-Seilbahnen - Bild: Ralf Wittmann Ochsenkopfwahrzeichen - Bild: Ralf Wittmann Kletterpark - Bild: Ralf Wittmann Seilbahnstation Nord - Bild: Ralf Wittmann Panoramablick vom Ochsenkopf - Bild: Ralf Wittmann Sunrise am Ochsenkopf - Goethefelsen -  Bild: Ralf Wittmann Goethefelsen - Bild: Ralf Wittmann Cart-Bahn - Bild: Ralf Wittmann Sommerrodelbahn - Bild: Ralf Wittmann Blick vom Backöfele - Bild: Florian Fraaß Haberstein am Schneeberg - Bild: Ralf Wittmann Backöfele am Schneeberg - Bild: Florian Fraaß Gipfelbereich Schneeberg - Bild: Florian Fraaß Schneeberg  & Ochsenkopf vom Plateau Wülfersreuth - Bild: Florian Fraaß Schneeberg  & Ochsenkopf vom Plateau Wülfersreuth - Bild: Florian Fraaß
Fichtelgebirge Naturpark www.fichtelgebirge.bayern Ortsverein Bad Berneck
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Tafel
Schneeberg und Ochsenkopf Die beiden höchsten Berge Frankens
Bad Berneck liegt am westlichen Rand des Fichtelgebirges, dessen höchste Gipfel nicht weit entfernt sind. Sie sind von zahlreichen Aussichtspunkten und Wanderwegen sichtbar. Die insgesamt zwölf Berggipfel des Fichtelgebirges kann man bei gutem Wetter vom Zwölfgipfelblick in Röslau (Landkreis Wunsiedel) sehen: Großer Kornberg, Epprechtstein, Großer Waldstein, Rudolfstein, Schneeberg, Nußhardt, Seehügel, Platte, Hohe Matze, Große Kösseine, Großer Haberstein und Burgstein, Ochsenkopf. Ebenso bieten die Schüssel auf dem Waldstein, die Waldenfelswarte am Kornberg, die Große Kösseine sowie die Gipfel von Ochsenkopf und Schneeberg einen fantastischen Blick. Unweit von Bad Berneck sei auch der vordere Goldberg bei Goldkronach empfohlen.
Als Folge des Kalten Krieges konnte das Backöfele nicht betreten werden, da es sich innerhalb des militärischen Sperrgebietes auf dem Schneeberg befand: Aufklärungskräfte der USA ab 1951 erste Antennen und Gebäude, um die Aktivitäten des Warschauer Paktes zu überwachen. Erst 1961 nutzte auch die Luftwaffe (der spätere Fernmeldesektor E) den Schneeberg für gleiche Zwecke. Die Amerikaner verließen den „Mount Schneeberg“ am 30. April 1992. 1963 wurde zusätzlich von der Bundeswehr ein markanter Fernmeldeturm erbaut, um „Aufklärungsdienste“ im Kalten Krieg zu leisten, weshalb der Schneeberg bis 1996 militärisches Sperrgebiet war. Heute wird der Turm von einem Mobilfunkbetreiber genutzt. Seit August 1996 ist das Backöfele wieder zugänglich und liegt als Wanderziel am Höhenweg. Auch für’s Schlittenfahren nach einer nicht allzu schweren Wanderung wird der Schneeberg gerne genutzt.
Ochsenkopf - 1024 m ü. NN Neben dem Schneeberg besitzt auch der Ochsenkopf mit 1024m ü.NN der zweithöchste Berg Frankens einen markanten Turm auf dem Gipfel, einen 177m hohen Sendeturm des Bayerischen Rundfunks.
Schneeberg - 1051 m ü. NN Der höchste Berg des Fichtelgebirges und zugleich der höchste Berg in Franken ist mit 1051 m ü.NN der Schneeberg. Wegen seiner guten Fernsicht war der Schneeberg schon immer eine wichtige Beobachtungsstation zu strategischen Zwecken.
Alter Radarturm & Backöfele am Schneeberg - Bild: Ralf Wittmann 360°-Rundumblick vom Backöfele am Schneeberg - Bild: Florian Fraaß Backöfele am Schneeberg - Bild: Florian Fraaß
Das Backöfele (1053 m ü.NN) ist ein ehemaliger Wartturm auf dem Schneeberg. Es wurde als Teil eines spätmittelalterlichen Verteidigungssystems im Markgraftum Brandenburg-Kulmbach errichtet. Markgraf Friedrich erließ 1498 eine Wartordnung, um sein Markgraftum Kulmbach zu schützen. Das ausgefeilte Beobachtungs- und Signalisierungssystem mit Wachposten in allen Teilen des Fürstentums diente der Vorwarnung bei Angriffen, sowohl bei Fehden als auch in Kriegszeiten. Das Backöfele war Teil dieses Systems. Vor 1498 war bereits ein hölzerner Turm vorhanden, der durch einen steinernen Rundturm ersetzt und mit zwei Wächtern bestückt wurde. Die Bezeichnung Backöfele soll im Dreißigjährigen Krieg aufgekommen sein, als in die Berge geflüchtete Bewohner der Gegend dort Brot gebacken haben sollen. Erst 1713 ist überliefert, dass der Turm verfallen ist. Johann Theodor Benjamin Helfrecht berichtet 1799 von Fundamentresten und herumliegenden Steinen. Die Steine des Turms dienten offenbar zur Errichtung einer Schutzhütte des Deutsch-Österreichischen Alpenvereins in unmittelbarer Nähe. Die Schutzhütte wurde schnell baufällig und 1904 an der Nordseite des Gipfels durch einen größeren Bau ersetzt. Der Turm wurde Ende des 19. Jahrhunderts vom Alpenverein als hölzerne Aussichtsplattform wiederhergestellt und bis Mitte des 20. Jahrhunderts vom nachfolgenden Fichtelgebirgsverein unterhalten. 1938 wurde von der Luftwaffe ein geheimer Holzturm erbaut, welcher vier Jahre später nieder brannte.
Schneeberggipfel - Bild: Ralf Wittmann Schneebergblick vom Nusshardt - Bild: Florian Fraaß Blick vom Backöfele - Bild: Florian Fraaß Haberstein am Schneeberg - Bild: Ralf Wittmann
Auf den Blockhalden des Fichtelgebirges kommen bis zu 40 unterschiedliche Flechtenarten vor. Manche Arten sind noch Relikte aus der Eiszeit – und äußerst selten zu finden.
Seinen Namen verdankt der Ochsenkopf einem in Fels gemeißelten Stierkopf im Gipfelbereich. Am 1. Juli 1785 besuchte Goethe den Ochsenkopf, weshalb bis heute dort der Goethefels daran erinnert. Unweit davon entfernt befindet sich die Gipfel- Gastronomie, im 1923 vom Fichtelgebirgsverein eingeweihten Asenturm.
Ochsenkopfgipfel mit Sendemast - Bild: Florian Fraaß Süd-Skipiste & Warmensteinach - Bild: Ralf Wittmann Ochsenkopfwahrzeichen - Bild: Florian Fraaß Nord-Skipiste & Bischofsgrün - Bild: Ralf Wittmann Ochsenkopf-Seilbahnen - Bild: Ralf Wittmann Ochsenkopfwahrzeichen - Bild: Ralf Wittmann Kletterpark - Bild: Ralf Wittmann Seilbahnstation Nord - Bild: Ralf Wittmann Panoramablick vom Ochsenkopf - Bild: Ralf Wittmann Sunrise am Ochsenkopf - Goethefelsen -  Bild: Ralf Wittmann Goethefelsen - Bild: Ralf Wittmann Cart-Bahn - Bild: Ralf Wittmann Sommerrodelbahn - Bild: Ralf Wittmann Zusatzinformation Im Winter bieten die Hänge des Ochsenkopfes mit zwei Kabinen-Seilbahnen, die auch einen barrierefreien Zugang zum Gipfel ermöglichen, sowie mehreren Anfänger-Skiliften gute Wintersport-bedingungen. Rings um den Ochsenkopf findet man Langlauf-Loipen von hoher Qualität durch tollste Natur sowie viele weitere Skilifte, Rodelbahnen, Skispringanlagen, Weg für Schneeschuhtouren und Winter-wanderungen, u.v.m.  Auch ohne Schnee ist das Fichtelgebirge herrlich: Sommersportarten, wie Mountainbiking, Radfahren, Kletterparks und natürlich viele wunderbare Wanderwege – die schon Generationen von Besuchern zu jeder Saison genießen – gibt es rund um den Ochsenkopf zu entdecken, beispielsweise auf dem ‚Quellenweg‘ zur Weissmainquelle. Diese Quelle wurde 1717 vom Markgraf Friedrich von Bayreuth gefasst und mit dem Zollernwappen geschmückt. Der Weiße Main fließt in westlicher Richtung. Er vereinigt sich bei Kulmbach mit dem Roten Main und fließt dann als Main bis Mainz zum Rhein.
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