Frühlingsblüher
Erste Farbtupfer im Wald vor der Belaubung der Bäume
Nach
einem
langen
Winter
freut
man
sich
besonders
über
die
ersten
Frühlingsboten, die die Ankunft der wärmeren Jahreszeit versprechen.
Um
sich
vor
Wind
und
Kälte
zu
schützen,
schließen
viele
Frühblüher
abends und bei schlechtem Wetter ihre Blüten.
Frühjahrsblüher
brauchen
die
Sonneneinstrahlung
und
die
damit
verbundene
Wärme
direkt
auf
dem
Waldboden.
Da
die
Laubbäume
zu
diesem
Zeitpunkt
noch
kein
Laub
ausgetrieben
haben
und
somit
mehr
Licht
auf
den
Boden
fällt,
verbinden
die
Pflanzen
das
hohe
Lichtangebot
mit
der
in
ihren
Wurzeln
gespeicherten Energie. Dadurch können sie bereits sehr früh im Jahr blühen.
Sobald
sich
das
Laubdach
im
Wald
schließt,
verschwinden
diese
Pflanzen
oberirdisch
komplett.
Sie
überdauern
unter
der
Erde
und
warten
das
nächste
Frühjahr
ab,
bevor
sie
wieder
zum
Licht
streben.
Ganze
Teppiche
von
Buschwindröschen
beispielsweise
sind
nur
kurze
Zeit
während
ihrer
blühenden
Phase
sichtbar.
Erste
Blüten
als
Farbtupfer
auf
den
oft
noch
recht
braunen
Wiesen
und
Waldböden kann man schon ab Anfang März sehen.
Im
Bereich
der
Badleite
bieten
die
zahlreichen
Laubwälder
ein
besonders
reichhaltiges
Angebot
an
Frühjahrsblühern.
So
findet
man
hier
unter
anderem
die
Schuppenwurz,
das
Lungenkraut,
den
Wald-Goldstern,
das
Buschwindröschen,
die
Wald-Schlüsselblume,
die
Sumpf-Dotterblume,
das
Scharbockskraut
oder
das seltene Moschuskraut.