Dichter & Künstler in Berneck
Natur und Ort als Inspirationsquelle für ihre Werke
Die
romantische
Lage
des
Ortes
zog
schon
ab
dem
18.Jahrhundert
namhafte
Dichter,
Künstler
und
Wissenschaftler
nach
Berneck.
Ihre
begeisterten
Reiseberichte,
Ölgemälde,
Radierungen,
Lieder
und
auch
wissenschaftliche
Abhandlungen
führten
zu
einer
Art
frühem
Tourismus.
Die
Romantiker
könnte
man als Wegbereiter bezeichnen, die dabei halfen die Stadt später zur erfolgreichen Kurstadt zu machen.
Der
Schriftsteller
Nikolaus
Lenau
(1802-1850)
verarbeitete
seine
Eindrücke
von
der
Schönheit
der
hiesigen
Natur
in
seinem
Gedicht
„Lieblich
war
die
Maiennacht“.
Jean Paul
(1763-1825) besuchte häufig den romantischen Ort und würdigte ihn in mehreren Werken.
Ludwig Tieck (1773-1853) genoss als Dichter der Romantik das liebliche Ölschnitztal und verfasste 1795 die Tragödie „Karl von Berneck“.
Weitere
Dichter
wie
August
von
Platen
(1796-1835),
Wilhelm
Wackenroder
(1773-1798)
oder
Karl
Immermann
(1796-1840)
sammelten
an
diesem
schönen
Ort Gedanken und Ideen für ihre Werke.
Der
weltberühmte
Alexander
von
Humboldt
(1769-1859)
suchte
als
Oberbergmeister
für
wissenschaftliche
Studien
Berneck
auf
und
schwärmte
von
der
hiesigen Schönheit.
Der
Maler
Ludwig
Richter
(1803-1884)
verewigte
Berneck
auf
einer
der
berühmtesten
historischen
Stadtansichten,
welche
er
in
seinem
1837
erschienenen
Reisewerk „Das malerische und romantische Deutschland“ veröffentlichte.
Auch
der
berühmte
Komponist
Richard
Wagner
(1813-1883)
machte
sich
von
Bayreuth
in
die
„Perle
des
Fichtelgebirges“
auf,
dessen
Sohn
Siegfried
Wagner
(1869-1930) war sogar ein regelmäßiger Gast in Berneck.
Noch heute erinnern zahlreiche Wegenamen oder einzelne Gedenksteine an die Besuche dieser großen Persönlichkeiten.
Joseph
von
Eichendorff
(1788-1857)
fand
auf
seinen
Wanderungen
durch
das
Ölschnitztal
die
Inspiration
zu
seinen
lyrischen
Liedern
„O
Täler
weit,
o
Höhen“
und „Wer hat dich, du schöner Wald“.